TribschenStadt Luzern: Baufeld 1 suva / 2002-2004

In einem Wettbewerbsverfahren zur Überbauung des früheren Werkhofareals, den die Stadt Luzern 1997 zusammen mit fünf Investoren ausschrieb, entstand der neue Stadtteil TribschenStadt, der nur wenige Gehminuten vom Bahnhof, dem See und der Altstadt Luzerns entfernt liegt.
Mit dem Gleichgewicht aus volumetrischer Kompaktheit und räumlicher Durchdringung verkörpert das neue Quartier eine Mischung aus urbaner Deutlichkeit und der für ein ehemaliges Gewerbegebiet typischen räumlichen Unverbindlichkeit. Ganz im Gegensatz zur Darstellung des privaten Lebens auf der Hofseite, zeigt die Strassenfassade einen öffentlich disziplinierten Auftritt.
Bausteine des Entwurfs sind „Inseln" aus je zwei Gebäudewinkeln. Diese umfassen die entfernten Ecken eines Innenhofes. In den Zwischenräumen öffnen sich grosszügige Freiflächen mit Bäumen. Dieser urbane Komplex spiegelt sowohl die Erlebnisdichte des Zentrums als auch die Nähe zum See wieder. Massive, gemauerte Lochfassaden begrenzen die Inseln präzise gegen den Strassenraum. Im Gegensatz dazu öffnen sich die Innenfassaden mit grosszügigen Glasfronten und durchlaufenden Balkonen gegen den Innenhof.
Die Insel des Baufeldes 1 setzt sich zusammen aus zwei vier- und zwei sechsgeschossigen Hochbauten sowie einer Einstellhalle unter dem Hof. Sie bietet Raum für 73 Wohnungen und drei Ateliers.

Auszeichnung: Gute Bauten Kanton Luzern 2006

Eine gemeinsame Unternehmung der GMT Architekten AG und peba Architekten AG Luzern