Gst S Ausbildungsgebäude / 2005 - 2007

Das Ausbildungsgebäude akzentuiert durch seine Lage an der Autobahn A2 und seine Verlängerung über die bestehende Struktur hinaus den neuen Arealzugang. Gleichzeitig reduziert der lang gestreckte Bau die durch die Autobahn verursachte Lärmbelastung auf dem ganzen Areal. Die mehrheitlich geschlossene Sichtbetonfassade auf der Ostseite des dreigeschossigen Neubaus wird durch einen grossen, abgestuften Rahmen unterbrochen, der alle verglasten Flächen zusammenfasst und an der Autobahn ein starkes Zeichen setzt.

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Die zum Hof orientierte Westfassade signalisiert Offenheit und Transparenz. Dabei sind die Fensterfronten so gestaltet, dass in den dahinter liegenden Arbeitsräumen ein blendfreies Arbeiten möglich ist. Die innere Organisation des Gebäudes ist übersichtlich und zweckmässig. Dank durchgehenden Doppelböden und abgehängten Decken kann das Gebäude multifunktional genutzt werden.

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Im Untergeschoss liegen die Ausbildungsräume, in denen Offiziere strategische Operationen simulieren. In den beiden ersten Geschossen befinden sich Unterrichtsräume für die Lehrgänge der Generalstabsschule. Das oberste Stockwerk ist den Büros der Ausbildner, einem grossen Analyse- und Besprechungsraum sowie einem Schulungsraum vorbehalten. Der grosszügige Erschliessungsbereich bietet genügend Aufenthaltsflächen für grosse Personenbelegungen. Eine einläufige Treppe verbindet kaskadenförmig alle Geschosse.

Projektdaten

1999 Wettbewerb
1999 - 2001 Planung
2003 - 2004 Ausführung Unterkunftsgebäude
2005 - 2007 Ausführung Ausbildungsgebäude
2006 - 2007 Ausführung Aussenraumgestaltung
2007 Ausführung Kantine

Bauherrschaft
Schweizerische Eidgenossenschaft, vertreten durch armasuisse Immobilien

Eine gemeinsame Unternehmung der GMT Architekten AG und peba Architekten AG Luzern